“Willst Du

den Charakter eines Menschen erkennen

so gib ihm Macht”

ABRAHAM LINCOLN

UMGANG MIT KRISEN

Es ist wichtig, eine Krise mit Vernunft meistern zu können. Je größer die Krise ist, umso wichtiger ist der richtige Umgang mit Ängsten, Unsicherheit und Stress – sowohl im Kontakt mit anderen, als auch mit sich selbst!

Eine Krise passiert plötzlich und es lässt sich nicht abschätzen, wie, wann und ob man ihr gewachsen ist.

Das führt bei vielen zu Ängsten, Unsicherheit und Stress. Stress ist eine gefühlte Überforderung.

Angst ist für Manager ein Tabuthema und je höher die hierarchische Ebene, umso wichtiger ist es für Führungskräfte, Ruhe und Souveränität auszustrahlen.

Coaching in Krisen unterstützt dabei:

  • die Krise souverän mit einer angemessenen inneren Haltung zu meistern
  • anderen Orientierung zu geben, die verunsichert sind, um mit den Stimmungsschwankungen im Umfeld leichter umgehen zu können
  • die Funktion von Angst und den Umgang damit zu erlernen sowie maskierte oder verdrängte Ängste zu erkennen
  • Vertrauen zu haben und auszustrahlen, auch wenn im Umfeld Angst um die Zukunft und Stress erlebt wird
  • Regisseur im eigenen Leben zu sein und die richtigen Prioritäten zu setzten

„Es sind nicht die Dinge, die uns beunruhigen, sondern die Meinungen, die wir von den Dingen haben.“ (Epiktet)

DOWNLOAD: „Wer aus Angst stirbt, ist auch tot“. In: FAZ, Karriere, 29.04.2020DOWNLOAD: „Was sollen Führungskräfte in der Krise tun?“. In: FAZ, Karriere, 06.04.2020DOWNLOAD: Interview zum Umgang mit Krisen, FAS (Sonntagsausgabe der FAZ) / Beilage „Beruf und Chance“, 05.04.2020

Was kann ich in der Rolle als Führungskraft in herausfordernden Zeiten tun? Was sind die Future Skills?

  • Eine klare langfristige Mission haben und kommunizieren:
    Es gilt, die Mitarbeiter zu gewinnen, um zu dieser Mission solidarisch beizutragen, auch wenn taktische Kurskorrekturen notwendig sind. Eine klare Mission ändert sich nicht, wenn sich die aktuelle Lage rasch und häufig ändert.
  • Als Vorbild agieren:
    Was sollen meine Mitarbeiter über mich sagen, wenn diese Krise vorbei ist? Welche Werte möchte ich gerade in der Krise vorleben? Wie kann ich anderen in dieser Situation Mut machen und Orientierung geben?
  • Für Klarheit, Integrität und Transparenz sorgen:
    Wesentliche Fakten offen und klar kommunizieren. Zugeben, wenn aktuell der Planungshorizont verkürzt ist oder nur wenige Tage beträgt. In einer Krise, wie bei einem Brand, braucht es Klarheit in der Führung und eine Entscheidung und keine Diskussion. Eine Entscheidung ist besser als keine Entscheidung.
  • Empathisch und menschlich agieren:
    Anteil nehmen am Leben der Anderen und sich selbst als Mensch auf Augenhöhe zeigen, um Verbundenheit herzustellen.
  • Wertschätzung kommunizieren und Selbstvertrauen stärken:
    Dank möglichst konkret aussprechen und mehr Anerkennung geben. An Erfolgsfaktoren und Stärken aus Krisen in der Vergangenheit erinnern und diese aktivieren. Was hat in bisherigen Transformationsprozessen und im Umgang mit Unsicherheit geholfen, zum Beispiel Vater/Mutter geworden, umgezogen, beruflich schwere Zeiten gemeistert …

AUS MEINEN REFERENZEN